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Wohnkultur Berlin - Anbruch einer neuen Ära?

Viel wurde in den letzten Jahren darüber diskutiert, wie sehr sich die Mieten in Berlin und anderen großen Städten verteuert haben. Besonders Menschen mit niedrigem Einkommen haben oft nicht mehr die Möglichkeit, eine gut finanzierbare Wohnung zu finden. Die Coronakrise könnte auch unsere Wohnkultur im Land entscheidend verändern. Wie sich dies auf das vorherrschende Problem auswirken könnte, wollen wir in diesem Artikel genauer unter die Lupe nehmen.
 
Der Wunsch nach mehr Wohnraum
 
Der Boom am Immobilienmarkt blickt inzwischen auf eine lange Geschichte zurück. Schon im Jahr 2013 wurden Stimmen laut, die von einer besonders aussichtsreichen Entwicklung sprachen. Nicht zuletzt private Investoren waren dazu in der Lage, ihr Kapital in einer Zeit der sonst niedrigen Zinsen wirksam zu investieren.

 
Die Coronakrise bringt nun die Folge mit sich, dass deutlich mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbracht wird. Sogar die Arbeit, die ansonsten stets ausgelagert war, muss nun plötzlich Platz im Eigenheim finden. Dies schürte bei vielen Menschen die Sehnsucht nach einem zusätzlichen Raum, einem Balkon oder gar einem Garten. Einer Umfrage des Spiegel zur Folge sind aktuell viel mehr Menschen konkret auf der Suche nach einer größeren Wohnung als noch vor wenigen Jahren.

Chancen durch Erbschaft
 
Wer nicht jahrelang am Aufbau eines ansehnlichen Vermögens arbeitet, wird jedoch kaum dazu in der Lage sein, einen Kauf als ernsthafte Option in Erwägung zu ziehen. Vielmehr sind es in der Normalbevölkerung Erbschaften älterer Immobilien, die dafür sorgen können, plötzlich selbst Eigentümer einer Wohnung zu sein. Für den Fall ist es besonders wichtig, sich zunächst einen Eindruck vom nominalen Wert des Objekts zu machen. Da viele individuelle Faktoren, wie zum Beispiel das Baujahr, einbezogen werden müssen, reicht eine pauschale Schätzung per se nicht aus.
 
Im Internet bietet sich die Möglichkeit, einen kostenlosen Verkehrswertrechner für die Ermittlung zu nutzen. Dort werden zentrale Daten eingetragen, ehe der aktuelle Wert der Immobilie taxiert werden kann. Im Anschluss daran ist es möglich, eine Entscheidung bezüglich des weiteren Vorgehens zu treffen. Zum Rechner geht es hier.
 
Wer ein laufendes passives Einkommen generieren möchte, für den ist die Vermietung der Immobilie eine passende Option. Alternativ bietet sich die Möglichkeit, diese selbst zu bewohnen, falls bis dato noch Miete gezahlt werden musste. In Anbetracht der hohen Preise, die aktuell am Berliner Immobilienmarkt erzielt werden können, kommt aber auch ein Verkauf der Wohnung durchaus in Betracht. Dadurch ist es möglich, in den Genuss der letzten Wertsteigerungen zu kommen.
 
Das Preisgefälle lässt nach
 
Die Knappheit des Wohnraums und die Aussicht, diesen nicht mehr mit dem persönlichen Einkommen in Einklang bringen zu können, waren in den vergangenen Jahren vor allem eine Angelegenheit der Städte. Doch inzwischen ist das Preisgefälle im Vergleich zum Land weniger groß, als noch vor einigen Jahren. Auch kleinere Städte und Dörfer erleben in diesen Tagen einen deutlichen Anstieg der Mietpreise und der Kaufpreise verfügbarer Immobilien. Das Problem, welches in den letzten Jahren vor allen Dingen auf die Ballungsräume beschränkt war, könnte sich vor diesem Hintergrund deutlich ausweiten.
 
Dies hat einerseits damit zu tun, dass immer mehr Menschen dazu bereit sind, lange Pendelstrecken auf sich zu nehmen. Der längere Weg zur Arbeit ist für sie eine akzeptable Kehrseite des günstigen Wohnraums. Auf der anderen Seite bietet das Home Office mehr Menschen die Möglichkeit, ohne den Fixpunkt des Unternehmens den Wohnort frei bestimmen zu können. Auf diese Weise ist ein wachsender Teil der Bevölkerung nicht mehr darauf angewiesen, in zentralen Lagen der Stadt auf die Suche nach einer passenden Wohnung zu gehen. Auch dieser Aspekt könnte den Immobilienmarkt in den nächsten Jahren deutlich beeinflussen und langfristig sogar für eine Verschiebung der Verhältnisse sorgen.
 
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