LIFESTYLE

Der Aufstieg der E-Zigarette

Das Image des Rauchers hat sich verändert in den letzten Jahren. Nicht mehr der einsame Cowboy am Lagerfeuer gilt als cool, sondern der gesundheitsbewusste Hipster. Und plötzlich gelten E-Zigaretten als schick. Eine Zwischenbilanz.

Es gibt viele gute Gründe, die Finger von Glimmstängeln zu lassen. Sie schaden den Organen, verursachen Hautirritationen und schlechten Atem. Im vergangenen Jahr war es bereits zehn Jahre her, dass das Gesetz zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens auf Bundesebene in Kraft trat. Es folgten Gesetze zum Nichtraucherschutz auf Landesebene.

Kopf frei, E-Zigarette an

Damals gingen die Emotionen hoch, denn Rauchen, so sprachen die Gegner des Gesetzes, sei ein Lebensgefühl, man wolle in seiner Freiheit nicht eingeschränkt werden. Tatsächlich assoziieren Menschen bis heute mit der Zigarette auch positive Eigenschaften. Raucher wirken rebellisch. Das Genussmittel hilft in Augen vieler, den Kopf frei zu bekommen und abzuschalten.

Kein Wunder, dass die Weiterentwicklung der E-Zigarette unter den gegebenen Umständen nicht lange auf sich warten ließ. Im Unterschied zum herkömmlichen Glimmstängel findet hier kein Verbrennungsprozess statt. Stattdessen wird eine Flüssigkeit, das sogenannte Liquid, zum Verdampfen gebracht. Inzwischen gibt es zahlreiche Aromen, sodass für jeden Geschmack das passende Liquid zu finden ist.

Vom Nichtraucherschutz profitieren alle

Die Vorteile liegen auf der Hand, denn neben dem persönlichen Genuss ist auch der Nichtraucherschutz gewährleistet. Und der genießt heute eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung. Folgende Gründe sprechen dafür:

  • der Schutz vor Krankheiten, die durch passives Rauchen verursacht werden;
  • daraus folgend weniger Krankheitsausfälle und Krankentage;
  • Erhöhung der Lebenserwartung;
  • Minderung des Risikos, vom Nichtraucher durch Passivkonsum selbst zum Raucher zu werden;
  • der Schutz Ungeborener;
  • Verbesserung der Kommunikation zwischen Rauchern und Nichtrauchern, da in Unternehmen und Institutionen sowie Gaststätten und Lokalen klare Regeln herrschen;
  • weniger Brände und Unfälle, die durch Zigaretten verursacht wurden;
  • allgemeine Kostensenkungen für Krankenkassen, Arbeitgeber und Institutionen, nicht zuletzt auch durch weniger Renovierungsbedarf.



Bereits 2006 gab das Institut für Demoskope Allensbach Zahlen heraus, nach denen 81 Prozent der deutschen Bevölkerung dem Nichtraucherschutz positiv gegenüberstanden. Die Zahlen dürften bis heute fast noch höher sein. Dafür spricht nicht zuletzt der Aufstieg der E-Zigarette. Immerhin ist sie bis zu 95 Prozent weniger schädlich als Tabakrauch.

Bild 1: ©istock.com/prostooleh
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Bild 3: ©istock.com/MarcBruxelle
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