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Vom FRANZ zum frannz
Entstehung und Comeback einer Berliner Clublegende


Franz wird zur Größe
1970 wurde der Franz als Jugendklub Erich Franz im Ostberliner Bezirk Prenzlauer Berg gegründet. Anfangs noch stark vom Einfluss staatlicher Stellen geprägt, entwickelte sich die „Jugend-Freizeiteinrichtung“ im Laufe der Jahre zu einer begehrten Präsentations-Nische für junge Unterhaltungskünstler aller Art: Hier fanden Lieder- und Theatermacher, Rockbands, Jazzer und Souler aufmerksames Gehör und begeistertes Publikum. Plötzlich war der Franz Klub eine über die Stadtgrenze hinaus angesagte und einflussreiche Anlaufstelle im geteilten Berliner Nachtleben. Nach dem Motto „ein Jahr – 365 Konzerte“ standen jeden Abend Live-Bands und AfterShow-Disco auf dem Programm: Die stilistische Bandbreite der auftretenden Künstler und Bands reichte quer durch alle gängigen Genres. 


Franz schreibt grenzenlose Geschichte
Um auch den wachsenden Musikhunger nach mehr zu stillen, wurde 1990 der klub-eigene Plattenladen "Menue-Rähcords" angeschlossen, in dem sich viel rares und begehrtes Vinyl fand. Mit steigendem Bekanntheitsgrad des Klubs häuften sich vor allem die Auftritte großer Bands, die hier Musikgeschichte schreiben sollten: Legendär sind vor allem die hoffnungslos überfüllten Konzerte mit den Easy Rider-Soundtrackern von „Steppenwolf oder den DDR-Ikonen von „Pankow“. Nach der Wende sorgten erste musikalische Gehversuche der jungen „Jazzkantine“ oder das Wiedervereinigungskonzert der Landesmatadoren „Renft“ für Klub-Furore.


Franz stirbt
Im Zuge einer Komplettsanierung der ehemaligen Schultheiss Brauerei musste der alte Franz-Klub nach über einem Vierteljahrhundert Bestehen und fast 3.000 Konzerten Im Sommer 1997 endgültig seine Pforten schließen. Unvergessen bleibt bis heute die allerletzte Konzertnacht mit Requiem-Act "Knorkator", zu der über tausend Klubfans das Brauereigelände stürmten.


Franz' Geist verblasst
Nach Fertigstellung des heutigen Kulturbrauerei-Areals zog 2001 die bayerische Gasthauskette "Leopold’s" in die einstigen Sturm&Drang-Räume der Prenzelberger Klublegende. Im Dunst von Haxen und Semmelknödeln schienen die letzten lebendigen Erinnerungen an den ehemals angesagtesten Konzert-Hotspot Ostberlins endgültig zu verblassen. 


Franz' Geist erwacht
Als das Leopolds Ende 2002 das blauweißkarierte Handtuch warf, besannen sich zwei locationkundige Franz-Veteranen ihrer "Platzhirsch-Plfichten". Die Betreiber der „Alten Kantine“ Uwe Lippold und Ingo Witzmann eroberten das einstige Herz des Brauereigeländes zurück, um es jetzt (nach abermaligem Komplettumbau) als leistungsstarken Motor für das Berliner Tag&Nacht-Leben in der Kulturbrauerei wieder richtig aufschlagen zu lassen.


Franz kommt als frannz zurück!
...und zwar als Kombination aus Konzert-Club, Barlounge und Tag&Nacht-Restaurant, die sich über die gesamte Gebäudeebene inklusive Innenhof-Sommergarten erstreckt. Im großzügigem, funktionell-elegantem Ambiente wird die Franz-Philosophie von einst ab dem 24.September 2004 mit zeitgemäßen Inhalten neu belebt.



www.frannz.de

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